Maerker Amt Schlieben

Städtebund Elbe-Elsteraue

Kirchenstrasse Elbe-Elster

Kirchenstrasse Elbe-Elster

Amt Schlieben

Verwaltung für die
Gemeinden
Fichtwald
Hohenbucko
Kremitzaue
Lebusa
und die
Stadt Schlieben
 
im
Landkreis Elbe-Elster,
Land Brandenburg


 
 Suche:

┃ ➜ Herzlich Willkommen

Herzlich Willkommen im Schliebener Land

 

Tag der Bundeswehr am 11.06.2016 - Ein voller Erfolg

 

Tag der Bundeswehr 2016
Tag der Bundeswehr 2016

Am 11.06.2016 fand der Tag der Bundeswehr an 16 Standorten Deutschlands statt. Neben Städten wie Hamburg, München oder Trier fiel die Wahl der Veranstaltungsorte auch auf Schlieben. Ergänzend zu den vielen verschiedenen Aktionen der Bundeswehr wurde den Besuchern ein Programm geboten, dass sich sehen lassen konnte.

Insgesamt 8400 Besucher strömten bei bestem Wetter nach Schlieben und bestaunten die vielen interessanten Exponate und Angebote von mehr als 20 Dienststellen der Bundeswehr und weiterer Partner, wie Polizei, DRK, THW und Feuerwehr. Besonders die großen Fahrzeuge zu Land und in der Luft hatten es den Gästen angetan. So waren der mittlere Transporthubschrauber CH-53 und die Panzerhaubitze 2000 stets umringt von Menschenmassen und die Soldaten wurden mit Fragen gelöchert, die sie gern und ausführlich beantworteten. Auch die gepanzerten Mitfahrgelegenheiten,  das „Leben im Felde“ und die vielen anderen tollen Stationen zogen die Aufmerksamkeit auf sich. Auf der Bühne am Ernst-Legal-Platz zeigten die Besucher reges Interesse für die Live-Schaltungen nach Afghanistan und zur Rede der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen am Standort in Frankenberg und spendeten großen Applaus für die musikalischen Darbietungen des Stabsmusikkorps der Bundeswehr Berlin, des Landespolizeiorchesters Brandenburg und der weiteren Akteure.

Das anschließende Abendprogramm mit Live-Musik von Marble Cake, Norjak und Northern-Lite sorgte noch einmal für einen weiteren Besucherzulauf, so dass am Ende die 10.000er Marke mit Sicherheit erreicht wurde und die Veranstaltung erst in den frühen Morgenstunden langsam zu Ende war.

Aus Sicht der Besucher und Organisatoren war dies eine rundum gelungene Veranstaltung, die besser wohl kaum hätte laufen können. Vielen Dank an alle beteiligten Stellen und Helfer sowie an das tolle Publikum, welches den Soldaten der Bundeswehr hier in Schlieben einen Auftritt beschert hat, den keiner so schnell vergessen wird.

 

 

Mehr Informationen zum Tag der Bundeswehr und weitere Fotos und Videos finden Sie hier: www.tag-der-bundeswehr.de

 

 

Aus 17 mach 5 - Die junge Geschichte des Amtes

 

Zu Beginn des Jahres 1992 kam Bewegung in jahrhundertealte kommunale Strukturen. Um gemeinschaftliche Verwaltungskapazitäten zu nutzen, arbeitete die Stadt Schlieben mit den Gemeinden Werchau, Jagsal, Oelsig, Malitschkendorf, Wehrhain und Kolochau zusammen. Eine zweite Verwaltungsgemeinschaft gründete sich in Hohenbucko mit Proßmarke, Naundorf, Hillmersdorf, Stechau, Frankenhain, Lebusa, Körba und Freileben.

In vielen Sitzungen wurde debattiert und beraten. Schließlich fassten die Gemeinden den Beschluss, ein gemeinsames Amt Schlieben zu bilden. Alle Gemeinden behielten nach der damaligen Amtsordnung für das Land Brandenburg von 1991 ihre politische Selbstständigkeit. Ab dem 22.04.1992 stand den Gemeinden und ihren Bürgern eine gemeinsame Amtsverwaltung zur Verfügung, deren Gründung Innenminister Alwin Ziel feststellte. In der 1. Amtsausschusssitzung am 24.07.1992 wurde Iris Schülzke zur Amtsdirektorin gewählt. In der schwierigen Anfangsphase waren weit reichende Entscheidungen zu treffen und eine funktionierende Behörde aufzubauen.

Die Amtsverwaltung ist zunächst auf mehrere Gemeinden verteilt. Da es wenig effizient für die Bürger ist, zwischen den verschiedenen Orten hin und her zu fahren, wird der Ruf nach einer zentralen Verwaltung laut und der Amtsausschuss entscheidet sich für die Sanierung des alten Amtsgerichtes in Schlieben. Da dies vorher eine Schule, später ein Schülerhort war und plötzlich wieder Bundesvermögen wurde, war es eine sportliche Herausforderung, das sanierungsbedürftige denkmalgeschützte Gebäude zu verträglichen Bedingungen von der Bundesrepublik zu übernehmen. Schließlich entstand bis April 1995 ein modernes Verwaltungsgebäude.

Nach der Wiederwahl der Amtsdirektorin Iris Schülzke musste 2001 die nächste Gebietsreform auf den Weg gebracht werden, deren Umsetzung wiederum vom Ministerium des Innern des Landes Brandenburg eingefordert wurde. Gemeinden sollten demnach langfristig mindestens 500 Einwohner haben, das Amt mindestens 3 Gemeinden und 5000 Einwohner. Es erfolgte Partnersuche zwischen den Gemeinden und gemäß den Leitlinien des Landes Brandenburg wurden gemeinsam Bedingungen ausgehandelt, in dessen Folge 5 neue Gemeinden entstanden sind. Die Gemeinde Proßmarke bildet am 28.09.2001 mit ihrer Nachbargemeinde die neue Körperschaft Hohenbucko. Kremitzaue entsteht aus Kolochau, Polzen und Malitschkendorf am 18.10.2001. Bis dahin gehörte Polzen dem Amt Herzberg/Elster an. Die Gemeinde Fichtwald erwächst aus Naundorf, Hillmersdorf und Stechau am 19.09.2001. Lebusa, Körba und Freileben mit dem kleinen Ortsteil Striesa wurden zur neuen Gemeinde Lebusa am 20.07.2001. Die Gemeinden Frankenhain, Jagsal, Oelsig, Wehrhain und Werchau sowie Schlieben mit seinen bisherigen Ortsteilen Berga, Krassig und Weißenburg bilden die Stadt Schlieben am 31.07.2001.

Schwierige Gespräche, unzählige Verhandlungen und viele politische und verwaltungstechnische Veränderungen haben diese Zeit geprägt. Am Ende stehen 5 selbstständige Gemeinden, die ihre Geschicke selbst lenken und jeweils ihre eigenen finanziellen Mittel zur Verfügung haben, um ihre Zukunft zu gestalten.

Am 06.11.2014 wurde Andreas Polz durch den Amtsausschuss zum Amtsdirektor gewählt und trat am 10.11.2014 die Nachfolge der nach 22 Jahren Amtszeit in Schlieben in den Landtag Brandenburg gewählten Iris Schülzke an.

Druck Inhalt Impressum
Startseite     nach oben     Kontakt
Hier können Sie uns mitteilen, wo Sie ein Infrastrukturproblem entdeckt haben:
gefährliche Schlaglöcher zum Beispiel oder wilde Mülldeponien,
unnötige Barrieren für ältere oder behinderte Menschen.
 
[externe Seite]